Wirksame Veränderung. Führung auf Augenhöhe. Engagierte Mitarbeiter.

Sie wollen

in einer komplexen und dynamischen Welt

Agilität und Veränderungen

effizient, nachhaltig

und mit dem vollem Engagement Ihrer Mitarbeiter erreichen.

Digitalisierung VUCA Agilität Arbeiten 4.0 New Work Fachkräftemangel Innovation Dynamik Veränderung Change Engagement Köln Duisburg Düsseldorf Bonn Aachen Oberhausen Essen Bochum Ruhrgebiet Rhein

Das klingt zu schön, um wahr zu sein?

Und doch es ist möglich: Je früher, je umfassender und je offener Sie Mitarbeiter und weitere betroffene Parteien einbeziehen, desto kraftvoller wird die Veränderung von Anfang an.

Denn wenn alle Beteiligten sich einbringen und mitgestalten können, dann sind sie auch bereit, für die Veränderungen gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, sie umzusetzen und die Konsequenzen mitzutragen. Auch in einer Welt, die sich täglich ändert. Bei Kunden, die ganz individuelle Lösungen und Services wünschen. In einem komplexen Umfeld, in dem man neue Wege erst erschließen muss.

Und dann gelingt Veränderung: nachhaltig, effizient und immer wieder auf's Neue.

Ihr Unternehmen wird agil.

Wie Sie das hinkriegen? Ich biete Ihnen ein Spektrum an international bewährten Methoden:

Facilitation kraftvolle Veränderungsprozesse Veranstaltungen Aktivierung Beteiligte Teilnehmer Transformation Transition Köln Duisburg Düsseldorf Bonn Aachen Oberhausen Essen Bochum Ruhrgebiet Rhein Engagement Change

Arbeiten Sie mit - statt gegen! - Interessengruppen an zukunftsfähigen Lösungen

Coaching individuelle Veränderungsprozesse Aktivierung Klarheit Supervision Umbruch Krise Köln Duisburg Düsseldorf Bonn Aachen Oberhausen Essen Bochum Ruhrgebiet Rhein Engagement Change

Erzielen Sie als Führungskraft und Change Agent mehr Ergebnisse mit weniger Vorgaben

Consulting Fachkräftemangel Employer Branding Talent Management strategische Personalplanung Unternehmens Check Offensive Mittelstand Köln Duisburg Düsseldorf Bonn Aachen Oberhausen Essen Bochum Ruhrgebiet Rhein Engagement Change

Richten Sie Ihre Steuerungs-, Führungs- und Personalpraktiken am strategisch Wesentlichen und auf eine agile Kultur aus


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Die Finanzierung Ihres Vorhabens ist knapp? Es gibt Fördermöglichkeiten.

Ich bin für die Programme "Förderung unternehmerischen Know-hows" des BMWi sowie für unternehmensWert:Mensch und unternehmensWert:MenschPlus des BMAS akkreditiert. Gerade das letztgenannte Programm richtet sich an Unternehmen, die die digitale Transformation mit Ihren Mitarbeitern angehen wollen.

Je nach Programm können Unternehmen (je nach Größe und Programmbedingungen) bis zu 90% Zuschuss zu förderfähigen Beratungskosten abrufen.

Auch die Nutzung weiterer Förderprogramme, die keine vorangehende Akkreditierung der Berater erfordern, ist natürlich möglich, wie z.B. der Potenzialberatung NRW.

Mit meiner Mitgliedschaft als autorisierter Berater im Netzwerk Offensive Mittelstand halte ich mein Wissen, mein Methodenset und damit die Qualität meiner Leistungen für Sie auf dem Laufenden.


Aktuelles und Wissenswertes

Ostersonntag morgen 2020 - Zeit zum Umsteuern

Ich wusch mir gerade die Hände, als es im Nachbarraum laut rumste. Auf der Suche nach der Ursache sah ich den deutlichen Abdruck eines Vogels an der Fensterscheibe. Eine Taube war in Panik vor einem Mäusebussard gegen die unsichtbare Scheibe geflogen. Stolz saß nun der Jäger im Garten auf seiner Beute, die sich das Genick gebrochen hatte.

Ähnlich empfinde ich gerade unsere Situation in der Corona-Krise: Wir sind auf der Flucht vor einer akuten Gefahr und in der Panik lassen uns treiben von den Einschränkungen, die uns auferlegt werden. Womöglich entkommen wir so dieses Mal der Gefahr. Doch in einer Welt, in der wir selbst zum Anstieg der Gefahren immer mehr beitragen, hilft nicht Wegducken. Vielmehr ist es an der Zeit zu handeln und endlich aktiv Maßnahmen zu treffen, die weiterer Verschärfung der Gefahren entgegenwirken und neue Lösungen herbeiführen - wenn wir uns nicht das Genick brechen wollen.

Denn dieses Jahr ist alles anders: Es ist Zeit zum Denken!

Ostersonntagmorgen 2020. Ich schaue aus dem Fenster auf einen strahlenden Frühlingsmorgen mit klarer, kühler Luft. Die rosa Blüten des Kirschbaums vor meinem Fenster wiegen sich sanft im Wind; es ist eine wahre Pracht sie anzusehen. Idyllischer und klischeehafter geht es fast nicht.

Und seit über 10 Minuten läuten nun die Kirchenglocken. Es ist nicht nur der Klang der nahegelegenen Kirche, deren Turmspitze ich gerade noch sehen kann. Vielmehr ist es zur Zeit so ruhig in der Großstadt Düsseldorf, dass ich auch die Glocken vieler weiter entfernter Kirchen hören kann. Eigentlich mag ich Glockenläuten, es bewirkt normalerweise in mir ein Gefühl der Geborgenheit. Doch der Klang so vieler Glocken führt zu einem Missklang, es ist wie bei einem Probealarm der öffentlichen Sirenen, wie ein "Wake-up call". Es löst aktuell ein ganz mulmiges Gefühl in mir aus.

Denn dieses Jahr ist alles anders: In meinem Umfeld wohnen viele ältere Leute mit schönen Gärten; dennoch höre ich dieses Jahr nicht die hellen Stimmen ihrer Enkel auf Ostereiersuche. Trotz des schönen Wetters sind kaum Leute unterwegs; denn wir sind zu Social Distancing aufgefordert. Entsprechend ist die Ruhe, die aus deutlich vermindertem Verkehr entsteht, weil die Wirtschaft stark gedrosselt ist. Und die Drosselung bietet uns allen Zeit - und dringende Gelegenheit!!! - zum Denken.


Es steht Spitze auf Knopf, wie wir diese Andersartigkeit, diese Krise, diesen Wendepunkt nutzen.

Es geht heute darum, ob wir uns der vermeintlichen Ohnmacht hingeben: dass wir als Einzelne ja eh nichts bewirken können und den Mächten ausgeliefert sind. Oder ob wir uns reinhängen, in unserem Wirkkreis die Welt zum Besseren zu verändern.

Denn was ist, wenn wir etwas weiterdenken:

  • Wenn das Corona-Virus nicht "einfach so" entstanden ist, sondern vielmehr ein Zeichen ist, dass wir - in Ignoranz der Konsequenzen - der Natur so nahe gekommen sind, sie so bedrängen, dass Viren, die für Tiere ziemlich harmlos sind, auf uns überspringen und uns existenziell bedrohen?
  • Was ist, wenn das Virus in anderen Ländern, die nicht so reich und komfortabel aufgestellt wie das unsere sind, so wütet, dass es Menschen die Lebensgrundlage dauerhaft entzieht (denn nicht nur uns wird ja eine Rezession bevorstehen)? Wird sich das angesichts globaler Lieferketten, durch Spannungen oder durch Migrationsbewegungen nicht auch irgendwann auf uns auswirken - direkt oder indirekt?
  • Wenn wir das Corona-Virus nur als eine der ersten größeren Krisen ansehen und wir uns darauf einstellen müssen, dass sich angesichts schmelzender Polkappen, Artensterben etc. unsere Erde in Kürze drastisch weiter verändern wird?
  • ...

Wenn wir also so unseren Kopf erheben aus dem täglichen Kleinklein: Dann erkennen wir, dass es geboten ist umzusteuern.

Zumindest, wenn uns daran liegt, dass unsere Kinder (nicht erst die Enkel!!!) noch die Natur, die kulturelle Bereicherung anderer Völker, die Vielfalt der musischen Künste etc. erleben können, die wir aus den Generationen erleben durften, die aktuell die Zukunft unserer Welt aktiv gestalten.

Und es gibt so viel Grund zu vertrauen, dass ein Wandel zum Besseren möglich ist. Dass wir es schaffen können, dass alles gut wird. Denn wir erleben zur Zeit, ...

  • ... wie Wissenschaftler aller Länder plötzlich, ohne Aufforderung, Vorlauf und große Organisation im Netzwerk kreativ zusammenarbeiten, um Lösungen zu finden und bereitzustellen.
  • ... wie Menschen - zumindest im heimischen Umfeld - ganz plötzlich den Wert von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung entdecken und unmittelbar praktizieren.
  • ... wie Unternehmen und Verwaltungen das sonst übliche Hickhack und die Grabenkämpfe zur Seite legen und rasch, bereich-, gar organisationsübergreifend und unbürokratisch tun, was nötig ist.
  • ... wie wir als Gesellschaft im Feldversuch (also in der Realität!) erproben, welche Lösungen funktionieren, sorgfältig beobachten und nachjustieren, wo eben nötig.
  • ... wie diejenigen Medien konsultiert werden, die glaubwürdig und nicht effekthascherisch über das Geschehen und Fortschritte auf dem Weg zu Lösungsansätzen informieren.
  • ...

Wer solche Medien des konstruktiven Journalismus aktiv verfolgt, der liest und hört allerortens von unglaublich vielen verfügbaren Lösungen und guten Ansätzen, wie wir die Herausforderungen unserer Zeit Stück für Stück angehen und verändern können. Manche davon sind innovativ und basieren auf neuen Erkenntnissen und - u.a. digitalen - Technologien; andere hingegen wurden schlicht wiederentdeckt als Wissen und Erfahrungen unserer Vorfahren, die wir lange übersehen oder missachtet haben. Es ist an uns, all diese Erkenntnisse und Erfahrungen nun Schritt für Schritt anzuwenden, zu erproben und systemisch zu sehen, wie sie uns in der Neuausrichtung unserer Welt - auch im Kleinen, d.h. im eigenen Leben, im eigenen Umfeld, in der eigenen Organisation - weiterbringen.


Alternativlos in der Gestaltung unserer Welt ist also heute nur noch, dass wir die Veränderungen aktiv angehen müssen, wenn wir uns nicht dem Niedergang fügen wollen!

Was machen diese Überlegungen mit Ihnen? Welche Haltung haben Sie zur Zukunft?

Wie erhalten Sie sich Ihre Handlungsfähigkeit?

Wie sichern Sie die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit dessen, was für Ihr Leben Bedeutung hat?

Wie beziehen Sie weitere Beteiligte ein? Wie schließen Sie sich mit anderen Betroffenen zusammen?

Und wie kommen Sie so - Schritt für Schritt - ins Tun, in Ihrem Einflussbereich ein Umsteuern hin zu nachhaltigen Praktiken zu bewirken?

Wenn Sie möchten, unterstütze ich Sie gerne in diesem Denkprozess.

Schauen Sie sich doch einfach mein Leistungsangebot an.

Oder nehmen Sie gleich Kontakt zu mir auf für ein Erstgespräch!

 

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Einladung zum Seminar "Hilfe, mein Unternehmen wächst!" im Rahmen der StartupWoche Düsseldorf - verlegt in den Herbst 2020

Corona-bedingte Terminverschiebung: Die für den 08.-15. Mai 2020 geplante Startup-Woche wurde von der Stadt Düsseldorf in den Herbst 2020 verlegt. Über den Termin informiere ich Sie daher, sobald ich selbst genaueres weiß!


Endlich Erfolg! Aber wie geht es jetzt weiter? in diesem Seminar im Rahmen der StartupWoche Düsseldorf  schauen wir uns an, wie Du auch bei wachsender Teamgröße Strukturen und Formen der Zusammenarbeit etablierst, ohne in die Fallen traditionell-hierarchischer Denkmodelle zu fallen.

Das Seminar richtet sich daher an alle Unternehmer, Gründer und Startups, die die Entwicklung ihres Unternehmens zukunftsfähig gestalten wollen. Passend für die ganz spezifischen Gegebenheiten ihres Unternehmens und die Anforderungen unserer VUKA-Welt. Du bist (Sie sind) herzlich eingeladen!

 

Welcher Unternehmer freut sich nicht über die Bestätigung, die ein wachsendes Unternehmen mit sich bringt. Schnell allerdings sind mehr Menschen gefragt – doch schon die Suche nach neuen Mitstreitern ist oft eine Herausforderung. Ein wachsendes Team bedeutet zugleich, dass es neue Strukturen braucht, die den Anforderungen des Geschäftsmodells und der organisatorischen Aufstellung gerecht werden. Wie überträgt man da den Gründer-Spirit auf das wachsende Team, ohne in die Falle traditionell-hierarchischer Strukturen und des Bürokratismus zu tappen? Und wie bleibt man als Unternehmen auch mit wachsender Größe agil und kundenzentriert?

 

Das alles sind die Fragen, die der Erfolg so mit sich bringt und die wir in diesem Workshop in den Mittelpunkt rücken. Gemeinsam schauen wir uns typische Entwicklungsstadien eines Unternehmens an und erarbeiten praxisnah, wie du deine Rolle als Führungskraft entsprechend ausrichtest. Wir thematisieren Agilität, wo sie nutzt und was es dazu braucht - und schauen uns an, was Führung im agilen Kontext bedeutet und was du tun kannst, um gemeinsam im Team erfolgreich zu sein.

 

Datum und Zeit:

Ort:

Anmeldung:

Donnerstag, 14.05.2020, 16:00 - 18:00 Uhr

Startplatz Düsseldorf, Speditionstraße 15a, 40221 Düsseldorf

Eine Anmeldung über das Portal der StartupWoche Düsseldorf ist erforderlich. Den Link finden Sie hier, sobald das Portal freigeschaltet wird. Für die Teilnahme am Seminar wird ein Kostenbeitrag von €20,- erhoben.

 


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Im Auge des Sturms - als Gründer und Unternehmer die Vielfalt an Anforderungen balancieren. Ein Nachbericht zum ST@RT HÜRTH-Seminar "Kreatives Chaos oder fokuss

Start Hürth Gründung Nachfolge Business Coaching Rheinland Köln

In der Gründungsphase eines Unternehmens stehen angehende Unternehmer vor vielfältigen Herausforderungen: Es geht darum, in sehr kurzer Zeit und bei schneller Taktung eine hohe Zahl von meist völlig neuartigen Themen zu meistern, für die der/die GründerIn unmöglich alle erforderlichen Kompetenzen schon mitbringen kann. Auch die Übernahme eines bestehenden Unternehmens ist für den / die NachfolgerIn nicht weniger anspruchsvoll, nur eben anders.

Für zehn GründerInnen und NachfolgerInnen in dieser stürmischen Zeit führte ich für das Gründer- und Technologiezentrum ST@RT HÜRTH am 10.02.2020 ein Seminar durch. Ziel war, den Teilnehmern für die Selbst- und Geschäftsorganisation einige Impulse und Hilfestellungen an die Hand zu geben. Hier ein kurzer Bericht zum Seminar, für das ich als Kooperationspartnerin der ideen-meuterei in Erftstadt kurzfristig eingesprungen war.

Start Hürth Gründung Nachfolge Business Coaching Rheinland Köln Unternehmensentwicklung Selbstorganisation

"Wie strukturiere ich die Vielzahl an Vorgängen, um die ich mich aktuell kümmern muss?", "Wie vernetze ich meine viele Ideen zu einem Geschäftsmodell?" und "Wie halte ich meinen Fokus und schaffe den Spagat zwischen meinen vielen Rollen?" waren nur einige der eingebrachten Fragen. Die TeilnehmerInnen waren an verschiedenen Punkten des Gründungsprozesses: Manche noch im Findungsprozess, ob sie überhaupt gründen wollten, manche schon mittendrin in der Vorbereitung des Markteintritts, und manche schon mitten im aktiven Geschäftsbetrieb.

Hürth Gründung Nachfolge Business Coaching Rheinland Köln Unternehmensentwicklung Selbstorganisation systemisch

Während also draußen vor der Tür Sturmtief "Sabine" über uns hinwegtobte, widmeten sich die Teilnehmer der Frage, wie sie ihren eigenen Sturm bändigen bzw. damit umgehen können. Auf Grundlage eines Modells meiner Kooperationspartnerin Gerdy Schmidt-Meuter (ideen-meuterei) hielten wir zunächst einmal Umschau, welche Themen und Aufgaben jede/n einzelne/n TeilnehmerIn aktuell in Anspruch nehmen. Aus systemischer Perspektive galt dabei durchaus zu berücksichtigen, dass unser Tun als Geschäftsleute immer auch in Verbindung steht damit, was unser eigenes Selbstverständnis, eigene Bedürfnisse ebenso wie Wünsche und Träume sind. Und natürlich dass wir davon beeinflusst sind, wie unser privates Umfeld auf uns einwirkt.

Schon allein diese einfache Bestandsaufnahme, die Vielzahl der Aufgaben zu sammeln und auf Zetteln zu notieren und sie dann den verschiedenen Lebensbereichen zuzuordnen, erbrachte so einige Aha-Erlebnisse: wo Themen außer Fokus geraten / geblieben waren oder auch eingesetzte Aufmerksamkeit und notwendige Priotäten nicht in Einklang sind. Der Check "Welchen Raum will und muss ich den einzelnen Feldern einräumen, damit sich nicht nur das Geschäft gut entwickelt, sondern auch ich als Mensch und UnternehmerIn zufrieden bin?" diente auch der Stärkung der Selbststeuerungskompetenz der GründerInnen und UnternehmerInnen. Eine Methode zur Aufgabenpriorisierung ergänzt dies noch.

Der Zugewinn, den die GründerInnen und UnternehmerInnen in diesem Seminar mitnahmen, lag sicherlich in der Erkenntnis, dass zur strategischen Entwicklung und erfolgreichen Führung eines Unternehmens immer wieder Reflexionsprozesse erforderlich sind. Es geht darum, mit Distanz einmal auf das Große und Ganze zu schauen und anschließend kraftvoll das Tun auf die wirklich wichtigen Themen zu fokussieren. Das Hinterfragen des alltäglichen Tuns, das Sich-Erinnern an die eigenen Ziele und Träume und die entsprechende Re-Fokussierung, um mit den täglichen Herausforderungen souverän umzugehen: Dies erfordert geeignete Räume, die GründerInnen und UnternehmerInnen sich schaffen müssen. Der Austausch mit anderen ist dafür immer hilfreich - wie auch durch zahlreiche Murmelgruppen in diesem Seminar -, und ebenso helfen professionelle Impulse wie in diesem Seminar oder noch viel intensiver in einem Business Coaching-Prozess stets weiter.

Hürth Gründung Nachfolge Business Coaching Rheinland Köln Unternehmensentwicklung Selbstorganisation

Nicht alle der eingebrachten Fragen konnten in den zur Verfügung stehenden zwei Stunden beantwortet werden. Gelobt wurden jedoch die Gelegenheit zur Reflexion, zum Austausch mit anderen in ähnlicher Lage und die Einbeziehung möglichst vieler Teilnehmer-Szenarien. Und die Rückmeldungen zeigten, dass durch die Impulse Prozesse in Gang gekommen waren, mit der die TeilnahmerInnen sich besser in der Lage sahen, sich selbst zu steuern und ihre Geschäftsentwicklung zu fokussieren.

Sollten Sie Interesse an einem Business-Coaching haben, um zu klären, wie Sie die ganz spezifischen Herausforderungen Ihres Business meistern und Sie es erfolgreich (weiter-) entwickeln, treten Sie jederzeit mit mir in Kontakt.

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"Bilder" einer erstrebenswerten Zukunft als Schlüssel und Motor für Veränderungen

"Wir müssen unbedingt etwas ändern" hören wir überall. Ob's mit Neujahrsvorsätzen zu tun hat, mit Unternehmensinitiativen oder mit den Umbrüchen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik: Wir wissen alle um die Notwendigkeit der Veränderungen (und oft auch was zu tun ist). Doch die Umsetzung ins Tun ist die Herausforderung - dicht gefolgt von "Wie hole/n ich/wir die anderen mit ins Boot?".

Dabei gibt es einen Schlüssel dafür, wie Veränderung in Gang zu bringen ist: Menschen ein Gespür zu vermitteln, wie es sein könnte, wenn die Veränderung schon stattgefunden hätte.

Das Problem liegt in der Gegenwart

Wir alle leben im Hier und Heute. Da ist unser Alltag, den wir oft in Routine meistern, in dem wir uns auskennen und den wir zumindest in gewissem Maße schätzen. Doch natürlich sind da auch die Dinge, die uns (an uns, an anderen oder an den Verhältnissen) ärgern und für die wir uns daher Veränderungen wünschen, mal kleinere, mal grundlegende. Viele davon realisieren wir auch direkt, doch oft bleiben gerade diejenigen, die wirklich eine bedeutsame Veränderung einleiten würden, auf der Strecke. Warum?

Es liegt an unseren biologischen Hirnstrukturen: Früh und oft erlebte Muster sind tief verankert, insbesondere in den Strukturen, zu denen wir keinen bewussten Zugang haben. Sie steuern unser Verhalten besonders wirkungsvoll, so dass wir trotz bewusster Änderungsbemühungen immer wieder besonders leicht in alte Muster zurückverfallen.

Außerdem hat die Wissenschaft erwiesen, dass wir intuitiv das mehr gewichten, was wir heute haben, erleben und schätzen, als das, was die Zukunft an Schönem bringen könnte, wenn wir etwas änderten. Selbst wenn die Belohnungen in der Zukunft deutlich höher ausfielen. Der Spatz in der Hand, und so!

Ist Veränderung also unmöglich?

Natürlich ist dies eine rhetorische Frage, denn die Welt- wie auch unsere eigene Geschichte zeigen uns ja ständig auf, dass Veränderung möglich ist und ständig passiert. Doch wir sollten Veränderungen eben so angehen, dass wir unserer "biologischen Bauweise" gerecht werden.

Denn Wissen, Erfahrungen, Kompetenzen sind ja nicht nur rationell in unseren Gehirnen abgespeichert. Vielmehr finden sie sich in neuronalen Netzwerken wieder, indem die Wahrnehmungen aus allen unseren Sinnen miteinander verknüpft sind: Gerüche sind ebenso damit verknüpft wie visuelle und akustische Eindrücke, haptisches Empfinden, Emotionen u.v.m. Darum ruft beispielsweise Musik oft Empfindungen und Erlebnisse in uns hervor, die eigentlich nicht notwendigerweise damit verknüpft sind. Und das alles ist natürlich von Mensch zu Mensch höchst unterschiedlich, um es mal nur am Rande zu erwähnen.

Auf die Haltung kommt es an

Bei Veränderungen neigen wir also leider dazu, uns mit dem Problem zu beschäftigen, das wir lösen wollen. "Das da muss weg, damit es besser wird!" ist der reflexhafte Gedanke. Wer sich aber damit befasst, wie ärgerlich ein Problem ist, der beschäftigt sich bestenfalls mit der Gegenwart. Und natürlich drehen sich die Gedanken dann auch primär darum, was negativ ist - und rufen damit immer weitere negative Empfindungen aus unseren neuronalen Netzwerken wach. Was leider allerdings nicht zuträglich dafür ist, kreative und neue Lösungen zu finden. Denn wenn das Problem leicht aus der Welt zu schaffen wäre, hätte man das ja längst getan, und es wäre kein Problem mehr.


Echte Lösungen, die in die Zukunft weisen, erfordern aber den Bruch mit bisherigen Denkmustern: Kreativität ist gefragt, und die entsteht erst in einem Klima von Gelassenheit und Zuversicht, dass Lösungen zu schaffen sind. Kurz: Es gilt, diejenigen neuronalen Netzwerke in unseren Gehirnen zu aktivieren, die uns genau diese Emotionen verschaffen.

Geschichten des Gelingens und Bilder der Zukunft

Wenn wir uns an Episoden in unserem Leben erinnern, in denen wir erfolgreich Herausforderungen gemeistert haben, dann werden auch vermeintlich hilflose Menschen wieder handlungsfähig. Es eröffnen sich neue Wege, die man vor lauter Problemtrance vorher nicht wahrgenommen oder vorschnell verworfen hat.

Doch es geht nicht darum, an die gute alte Zeit zu erinnern - eine Falle, in sich leicht stellt! Sondern es geht darum, die Emotionen der Zuversicht, des Wohlgefühls und der Selbstwirksamkeit zu extrahieren, die man aus der aktuellen Problemlage heraus wiederherstellen möchte, und daraus dann zu entwickeln, wie es in Zukunft sein soll. Die Atmosphäre ändert sich schlagartig, wenn Menschen an Geschichten des Gelingens denken, selbst wenn es tradierte Geschichten oder die anderer Menschen sind.

Je konkreter und vielfältiger Menschen in sich hineinspüren, dabei für sich und andere auf allen Sinneskanälen vergegenwärtigen und beschreiben, wie sich die Zukunft anfühlen könnte und sollte, desto mehr Energie und Wille entsteht dafür, dazu beizutragen, dass der Wunsch Wirklichkeit wird. Es ist also wesentlich, hinreichende Zeit darauf zu verwenden.

Dann lässt sich auch behutsam die Akzeptanz erarbeiten, dass mit dem Wandel der Zeit auch die Verhältnisse heute andere sind und in Zukunft noch anders sein werden. Und es lässt sich darüber entwickeln, welche Faktoren denn wirklich, wirklich wichtig sind für eine gelingende Zukunft. Woran man merken würde, dass sie eingetreten sind. Wie sie sich anfühlen werden und erleben lassen.


Sind bei einem Änderungsprozess mehrere Beteiligten gibt, ist es auch unumgänglich, dass alle in diesen Prozess der Visionsentwicklung mit einbezogen werden. Nur die unmittelbare Involvierung löst die wirklich tiefgehende innere Bereitschaft aus, sich aus der heutigen Situation herauszubewegen und auf Neues einzulassen. Sie stellt sicher, dass auch die Bedürfnisse aller Beteiligten sich in einem gemeinsam als erstrebenswert erachteten Zukunftsbild wiederfinden. Und so erübrigt dieses gemeinsam entwickelte Zukunftsbild nicht nur späteren Widerständen, sondern wird auch in der eigentlichen Lösungsfindung und -umsetzung allen Beteiligten fortwährende Kraft und Orientierung bieten.

Et hätt noch emmer joot jejange!

Wenn - und zwar ERST wenn!!! - die erstrebenswerte Zukunft so "durchgefühlt" wurde, dass sie sich schon real anfühlt, dann ist es an der Zeit, sich der Frage zu widmen, WIE diese Zukunft herbeigeführt werden kann. Dann stellt sich der magische Durchbruch ein und lassen sich kreativ und innovativ die Mittel und Wege erarbeiten, wie man die erstrebte Zukunft ins Leben ruft: "Wir könnten doch vielleicht das und das mal probieren."

Und dann entwickelt sich auch eine Kultur im Umgang mit den Veränderungen, wie sie das Kölsche Grundgesetz sehr weise beschreibt.

Dieser Artikel wurde inspiriert von einem scobel-Beitrag, den Sie hier finden. Für tiefergehende Lektüre empfehle ich Ihnen außerdem gerne ein Buch des Hirnforscher Gerhard Roth und den Ansatz von Gunther Schmidt.

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Meine Weihnachtsaktion 2019 zugunsten Ärzte ohne Grenzen e.V.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Und mit dem Abschluss der noch dieses Jahr erforderlichen Aktivitäten stellt sich ganz von selbst ein Reflexionsprozess zum vergangenen und zum kommenden Jahr ein.

Ganz herzlich möchte ich Kunden, Kollegen und Geschäftspartnern für Vertrauen, gute Zusammenarbeit und die gemeinsam erlebten Momente danken. Vor allem das Gefühl, in guten wie in schwierigen Zeiten nicht allein zu stehen, sondern Verständnis und Unterstützung, manchmal von ganz unerwarteter Seite, zu finden, berührt mich dabei immer wieder.

Erneut habe ich mich daher auch in 2019 dafür entschieden, anstelle von Geschenken an meine Kunden lieber den entsprechenden Betrag an Ärzte ohne Grenzen e.V. zu spenden. Denn diese Organisation leistet genau das für Menschen in oft dramatischen Lebensumständen: Unerwartet und unbedingt Unterstützung zu bieten.

An Ärzte ohne Grenzen e.V. gefallen mir zwei Aspekte besonders:

  1. Einerseits, dass ihre Mitarbeitenden helfen, ohne nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung der betroffenen Menschen zu fragen. Einfach so. Ohne Menschen abzuweisen, die nicht die nötigen Mittel haben oder die "richtige" Ethnie, Religion, politische Gesinnung usw. Denn damit beweisen sie den Betroffenen, dass sie nicht vergessen sind und dass jeder einzelne Mensch bedingungslose Bedeutung hat. Dass sie Würde haben. ÄRZTE OHNE GRENZEN arbeitet darum ohne staatliche Gelder, um Menschen in Not unabhängig von politischen Interessen helfen zu können. Erst private Spenden machen die Nothilfeeinsätze möglich, von Unterstützerinnen und Unterstützern, die über Grenzen hinweg an Menschen in Not denken.
  2. Und andererseits, dass sich ihre Mitarbeitenden - Ärzte, Pflegekräfte, Hebammen, Logistiker und ein paar weitere Professionen - freiwillig engagieren, sich von ihren Arbeitgebern freistellen lassen und ihr wohletabliertes Umfeld (ihre "Komfortzone") für einen befristeten Zeitraum verlassen, um unter widrigsten und einfachsten Umständen Hilfe an der Menschheit zu leisten. Und oft ganz verändert und mit prägenden Erlebnissen wiederkehren, dankbar sind für unser hiesiges Glück, wertschätzend für die enormen Mittel, die wir für vermeintlich ganz selbstverständlich halten - und die verstanden haben, dass man bei aller geleisteter Hilfe auch Geschenke und einen Schatz an Erfahrungen ganz anderer Natur von den Menschen zurückerhält.

Denn zwar arbeiten wir alle auch hart an unseren eigenen Herausforderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und in unseren Unternehmen und Umfeldern. Doch hilft der Blick über unseren Tellerrand hinaus auf die viel schwierigeren Lebensumstände vieler Menschen in der Welt immer wieder, das Empfinden zur eigenen Situation zu relativieren - und daraus wieder Kraft zu schöpfen, für uns selbst und für andere Verbesserungen zu bewirken.

Ich freue mich also, wenn Sie meine Entscheidung unterstützen, Sie sich vielleicht davon selbst zu einer Spende inspirieren lassen und wir damit weltweit Menschlichkeit in den schwierigsten Situationen und Regionen fördern.

Ihre

Ergänzung am 20.12.2019:

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